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Montag, 30. November 2020

dein Fazit: dieser LOVEmber war … #LOVEmber #30

intensiv & bewusst gelebt

besonders & ungewöhnlich

Höhen & Tiefen

zu mild & angemessen kalt

überraschend & ernüchternd

voll Freude & von Sorgen geplagt

manchmal gefühlt einsam & doch nie alleine

an Vergangenes erinnert & mit träumendem Blick voraus

inspirierend & irritierend

Klarheit schaffend & tröstend

widersprüchlich & versöhnend


Heute ist erster Advent! #LOVEmber #29

1. Advent - die erste Adventswoche ist damit voll

so bewusst wie dieses Jahr habe ich selten den Start in den Advent erlebt. in aller Ruhe, so wie es mein Körper zugelassen hat, konnte ich mich auf den Weg in die Weihnachtszeit machen: Wohnung dekorieren und dabei die alten Weihnachtslieder dudeln lassen (und damit das Raachermannel gebührend begrüßen), die letzten Gedanken machen, womit ich Familie & Freund:innen zu Weihnachten beschenken kann, worüber sie sich freuen würden (Geschenke auf den letzten Drücker zu besorgen, ist unnötiger Stress, der sich gut verhindern lässt 😉), mich auf immer länger werdenden Spaziergängen über reifverzierte Blätter am Wegesrand freuen - der erste Vorbote des Winters - und Zeit haben, um neue Bastelprojekte auszuprobieren, ungestört tüfteln und Anleitungen durchforsten können bis sie gelingen.

ich bin angekommen im Advent. Vorfreude auf Weihnachten. Vorfreude auf das Feiern, dass Gott Mensch wurde, Licht und Hoffnung brachte, der Beginn der Wiederherstellung einer lange zuvor kaputt gegangenen Gemeinschaft zwischen dem Schöpfer und den in seinem Bild geschaffenen Geschöpfen - ein für allemal gültig, egal wie die Umstände auch sind und egal wie gefeiert werden kann.

ein besonderer Advent in einem ungewöhnlichen Jahr


Samstag, 28. November 2020

trinke eine Tasse Tee und blende dabei alle Pflichten für den Tag aus #LOVEmber #28

Noch muss ich Geduld haben, bis die OP-Wunden verheilen. Die Pflichten beim Krank-Sein halten sich aber extrem in Grenzen. Von daher hab ich meinen Tee genossen. 

#LOVEmber # 28  ✔

Freitag, 27. November 2020

bastle eine schöne Herbstdeko #LOVEmber #27

sorry, aber Herbst ist durch

wenn sich der November dem Ende neigt, der Advent beginnt, dann ist Zeit für Weihnachtsdeko!


Es ist Freitag Abend. Gewöhnlich nicht die Zeit, wo ich mir alleine Zuhause die Zeit vertreibe. Zuhause alleine vertreiben muss. Nach einer Woche Krankenlager in meiner Wohnung und Lockdown-Kontaktbeschränkungen machen sich immer mehr Gemeinschaftsentzugserscheinungen bemerkbar. Online-Video-Treffen und Telefonieren sind gut, um den Kontakt zu halten, ersetzen aber keinen Face-to-Face-Kontakt, nicht die tiefgründigen Gespräche beim gemütlichen Kaffeetrinken miteinander, den gemeinsamen Sportkurs oder was vor Corona sonst auch immer an Gemeinschaft im Alltag passierte. Ich vermisse die Live-Begegnungen mit Menschen sehr!

Um dem Lagerkoller zumindest etwas entgegenzuwirken, hab ich die Tagesaufgabe heute dankend angenommen und gebastelt. Mich an ein neues Projekt gewagt, was ich mir schon länger vorgenommen hatte. Wann, wenn nicht jetzt!

Mein erster Bascetta-Stern ist tatsächlich was geworden - dank eines Online-Video-Tutorials. Denn die Kunst des Zusammensteckens der zuvor gefalteten 30 Einzelteile lässt sich nur schwer mit einer gedruckten Schwarz-Weiß-Anleitung erlernen. Definitiv nix für Bastelanfänger*innen ;)


 



Donnerstag, 26. November 2020

Geburtstag im November #LOVEmber #26

Geburtstag im November - das war nicht der Plan gewesen

Letzte Woche im Krankenhaus hatte ich eine Bettnachbarin, die wegen Schwangerschaftskomplikationen schon eineinhalb Wochen dort war. Sie hatte es schon bis in die 30. Woche geschafft und 4 weitere waren das Ziel. Noch ein bisschen brüten, wie das Pflegepersonal das liebevoll nannte. Noch 4 weitere Wochen im Krankenhaus während der Rest der Familie Zuhause alleine klar kommen musste - nicht das, was sich alle erhofft hatten, aber meine Bettnachbarin war tiefenentspannt, wirkte zumindest so. Jeder Tag ist ein Gewinn und erhöht die Chancen, dass es das Baby schafft und genug entwickelt ist, um leben zu können.

Plötzlich setzen aber doch Wehen ein. Meine Bettnachbarin verließ unser Zimmer Richtung Kreißsaal. Gar nicht gut. Vielleicht lässt sich da noch was machen? Vielleicht beruhigt sich alles wieder und das Baby "brütet" noch ein bisschen? 

Mich bewegte das sehr. In meinem Bekanntenkreis kämpft eine Familie gerade damit, dass sie ein Baby während der letzten Schwangerschaftswochen verloren haben. Weil Gott Wunder tun kann (yepp, davon bin ich überzeugt!), hab ich ihn einfach drum gebeten. 

Am darauffolgenden Nachmittag kam meine Bettnachbarin nochmal zurück aus dem Kreißsaal - das Baby noch im Bauch. Leider hielt die Freude darüber nur kurz. Keine 2 Stunden später war die Geburt trotz Medikamenten nicht mehr aufzuhalten. 

Gern wollte ich wissen, wie es um die beiden stand, ob das Baby lebt. Das war schwer in Erfahrung zu bringen. Denn außer dass wir ein paar Stunden das Zimmer im Krankenhaus geteilt hatten, war mir meine Bettnachbarin völlig unbekannt. Eine kurze, unverbindliche Begegnung. 

Später am Abend kam der Mann meiner Bettnachbarin vorbei, um ihre Sachen zu holen. Und war bereit, kurz zu erzählen. Das Baby ist auf der Welt und kann selbständig atmen! Es lebt - wenn auch noch in kritischem Zustand.

Ich hoffe und bete weiter, dass dieses Novembergeburtstagskind (von dem ich nicht mal den Namen weiß) ganz viele Geburtstage im November feiern kann!


Mittwoch, 25. November 2020

erzähl, wo du gerade stehst #LOVEmber #25

 

Advent // Vorbereitung auf Weihnachten

Advent // so früh wie dieses Jahr war ich selten fertig mit Wohnung weihnachtlich dekorieren

Advent // Weihnachtstraditionen hinterfragen

 

Advent // Erinnern ans Warten

Advent // Warten - gerade auch, dass die OP-Wunden verheilen

Advent // in einer Zeit, die Warten verlernt zu haben scheint


Advent // Ankunft

Advent // selbst ankommen und ankommen lassen

Advent // Raum schaffen - in mir


dein schönstes Novemberbild #LOVEmber #24

einfach mal machen // starten // loslegen

1. Versuch // ganz neu & ungeübt

unperfekt // aber wahr

nicht nur ein bisschen // Fülle meint Fülle